Check Point hat zwei kritische Sicherheitslücken offengelegt und behoben, die die Verarbeitungsmechanismen für VPN-Zertifikate des Unternehmens betreffen. Beide Sicherheitslücken werden mit einem CVSS-Wert von 9,8 (kritisch) bewertet und könnten es einem nicht authentifizierten Angreifer unter bestimmten, nicht näher genannten Bedingungen ermöglichen, Code aus der Ferne auszuführen (Remote Code Execution, RCE). Check Point hat erklärt, dass zum Zeitpunkt der Offenlegung keine aktive Ausnutzung einer der beiden Sicherheitslücken beobachtet wurde
CVE-2026-85102
Typ: Unsachgemäße Überprüfung der Zertifikatsvertrauenswürdigkeit
Diese Sicherheitslücke resultiert aus einer fehlerhaften Validierung der Zertifikatsvertrauenswürdigkeit während der VPN-Verhandlung. Eine erfolgreiche Ausnutzung könnte es einem nicht authentifizierten Angreifer ermöglichen, beliebigen Code auf betroffenen Security-Gateway-Geräten auszuführen.
CVE-2026-85103
Typ: Heap-basierter Pufferüberlauf
Diese Sicherheitslücke tritt bei der Dekodierung von ASN.1-Zertifikatsstrukturen auf, die bei der Verarbeitung von VPN-Zertifikaten verwendet werden. Eine erfolgreiche Ausnutzung könnte die Ausführung von nicht authentifiziertem Remote-Code sowohl auf Quantum Security Gateway- als auch auf Quantum Security Management Server-Systemen ermöglichen.
Check Point identifiziert die folgenden Versionen als betroffen:
Diese Versionen gelten als anfällig und erfordern Abhilfemaßnahmen
Sofort
Kurzfristig
Sollten Sie Bedenken hinsichtlich einer der in diesem Bulletin beschriebenen Bedrohungen haben oder Hilfe bei der Ermittlung geeigneter Maßnahmen benötigen, um sich vor den gravierendsten Bedrohungen für Ihr Unternehmen zu schützen, wenden Sie sich bitte an Ihren Kundenbetreuer oder kontaktieren Sie uns, um zu erfahren, wie Sie Ihr Unternehmen schützen können.